Logo der Kaiserpfalz IngelheimImpressionen aus der Forschungsstelle: Ausgrabungsarbeiten am Heidesheimer Tor | Utensilien zur Freilegung von Bodenfunden | Analyse und Dokumentation der Fundst�cke

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Inhalt:

Forschungsstelle

Personen

Wissenschaftliche Veröffentlichungen



 

Die Funde und Grabungsergebnisse aus den  archäologischen Tätigkeiten werden durch den Arbeitsbereich Wissenschaftliche Veröffentlichungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Hier geht es insbesondere darum, Informationen verständlich und ansprechend für ein wissenschaftliches Publikum aufzubereiten.

Katharina Peisker, Architektin Katharina Peisker, Architektin© 

Katharina Peisker, Architektin

Arbeitsschwerpunkte:

Laufende Projekte:

Wissenschaftliche Reihe „Archäologie und Bauforschung in der Kaiserpfalz Ingelheim am Rhein“:

In der in mehreren Bänden erscheinenden wissenschaftlichen Reihe werden die Ausgrabungsergebnisse unter der Leitung von Christian Rauch (1909-1914), Walter Sage (1960-70er Jahre) und Holger Grewe (seit 1993) erstmals umfassend publiziert werden. Der 1. Band der wissenschaftlichen Reihe mit dem Titel „Bauskulptur und Steinbearbeitung im Frühmittelalter“ erscheint Anfang des Jahres 2017. Geplant sind weitere Bände, die sich dem Fundmaterial auf der einen und der Architektur auf der anderen Seite widmen.

Das Redaktionsteam (Katharina Peisker, Caroline Gerner und Barbara Gärtner) bildet die koordinierende Schnittstelle zwischen Forschungsstelle, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (ehem. Landesamt für Denkmalpflege), Autoren und Verlag, um alle Einzelbausteine zu einem stimmigen Ganzen zusammensetzen zu können:

Es übernimmt zum einen die inhaltliche Strukturierung (Themenfestlegung und -eingrenzung, Autorensuche) und trifft formale und gestalterische Festlegungen, um die Texte, Pläne und Abbildungen optimal aufeinander abzustimmen. Zum anderen betreut es die Autoren, überarbeitet die Manuskripte und verknüpft Text- und Katalogbeiträge untereinander. Weitere Arbeitsbereiche sind die Koordinierung der Fundfotografie, Umfangs- und Kostenkalkulationen sowie die Auswahl des Verlages. Das Printmedium Buch soll außerdem mit Neuen Medien (elektronischer Datenträger, eBook etc.) kombiniert werden.

Mörtel- und Mauerwerksanalysen

Die verschiedenen Bauteile der Steinbauten - Fundamente, Wände, Fenster- und Türöffnungen, Pfeiler, Gewölbe - werden katalogisiert, beschrieben und verglichen, um so die Charakteristika der Ingelheimer Mauerwerkstechnik herauszuarbeiten und zu bewerten. Ebenfalls untersucht werden Befunde wie Kalk- und Mörtelmischgruben, Steinsplitterschichten, Rüstlöcher und Pfostenstandgruben, die Hinweise auf den Baubetrieb (Steinbearbeitung, Baugerüste, Mörtelverarbeitung) geben.

Hinzu kommen Analysen der Mauerwerksmörtel. Ziel ist es, Aussagen zu den Rezepturen und ihrer Verwendung, zur Funktion verschiedener Zuschläge und den damals verwendeten Rohstoffvorkommen zu erhalten. Es wird unter anderem zum sogenannten "karolingischen" Mörtel (Mörtel mit Ziegelmehlbeischlag, der fü die karolingische Pfalz Aachen typisch ist) Stellung bezogen sowie insgesamt geprüft, ob die Mörtel Hinweise zur Datierung der Mauerwerke liefern können.

Publikationen

Peisker, Katharina: Mauer, Mörtel, Baustelle. Ausgewählte Befunde zur Bautechnik der karolingischen Pfalz in Ingelheim. In: Koldewey-Gesellschaft, Vereinigung fü Baugeschichtliche Forschung e.V. (Hrsg.), Bericht über die 49. Tagung fü Ausgrabungswissenschaft und Bauforschung vom 4. bis 8. Mai 2016 in Innsbruck (in Druckvorbereitung).

Peisker, Katharina: Ingelheim, Pfalz. In: Papajanni, Katarina und Ley, Judith (Hrsg.), Karolingerzeitliche Mauertechnik in Deutschland und in der Schweiz, Regensburg 2016, S. 106-119.

Peisker, Katharina: Sicherung und Erschließung des Denkmals Kaiserpfalz Ingelheim. Konzept, Maßnahmen und Erfahrungen. In: Institut fü Steinkonservierung e. V. (Hrsg.), Erdberührtes Mauerwerk. Erhaltung von Bodendenkmälern und Ruinen (Berichtsband zur IFS-Tagung am 1. Oktober 2015 in Saarbrücken, Nr. 50 - 2015), Mainz 2015, S. 29-38.

Peisker, Katharina: Planen und Bauen. Der Denkmalbereich am Heidesheimer Tor. In: Grewe, Holger (Hrsg.), Auf den Spuren Karls des Großen in Ingelheim. Entdeckungen - Deutungen - Wandlungen, Petersberg 2014, S. 128-137.

Ferch, Katharina und Peisker, Katharina: 1200 Jahre alte Geschichte wieder sichtbar. Die Kaiserpfalz Ingelheim. In: Restauro 7/2009, S. 427-428.

Kontakt zu Katharina Peisker:

Telefon: 06132 / 716 42 15 oder per
E-Mail: redaktion_@_kaiserpfalz-ingelheim.de









Dr. Britta Schulze-Böhm, Kunsthistorikerin Dr. Britta Schulze-Böhm, Kunsthistorikerin | © 

Dr. Britta Schulze-Böhm, Kunsthistorikerin

Arbeitsschwerpunkte:

Laufende Projekte:

Bauskulptur und andere Bauausstattung der Kaiserpfalz

Die Kaiserpfalz Ingelheim wurde als hochrepräsentative Palastanlage Karls des Großen geplant und errichtet. Säulen, Kapitelle und Gebälkteile gehörten vermutlich zu den Säulengängen, die dem Nordflügel und dem charakteristischen Halbkreisbau vorgelegt waren. Aus der Innenausstattung mehrerer Gebäude stammen Platten aus Marmor und Porphyr, die zu Schmuckfußböden gehörten, außerdem Reste von Stuckverzierungen und bemaltem Wandputz.

Wie auch in anderen Bereichen der Kaiserpfalz hat man sich bei der Bauausstattung teilweise an Schmuckformen spätantiker, römischer Gebäude orientiert. Einige Objekte entstammen mit Sicherheit antiken Gebäuden; sie wurden in Ingelheim wiederverwendet (Spolien). Andere entstanden im Zuge des Neubaus der Pfalz im späten 8. Jahrhundert.

Die zahlreichen und heute an viele Orte verstreuten Objekte der Antike und des frühen Mittelalters wurden in den vergangen Jahren systematisiert und überprüft, dokumentiert und ausgewertet. In Kürze werden die Ergebnisse im Rahmen einer wissenschaftlichen Veröffentlichungsreihe der Forschungsstelle Kaiserpfalz publiziert.

Publikationen zur Kaiserpfalz Ingelheim:

  • Die Bauskulptur der karolingischen Pfalz Ingelheim, Zur Ausstattung frühmittelalterlicher Herrschaftsarchitektur, in: H. Grewe (Hrsg.), Bauskulptur und Steinbearbeitung im Frühmittelalter, Archäologie und Bauforschung in der Pfalz Ingelheim am Rhein, 1 (Petersberg 2017), 53 – 165
  • mit K. Ferch: Das Bild der Pfalz in der Stadt Ingelheim, in: H. v. Hesberg, J. Kunow, T. Otten (Hrsg.): Die Bildmacht des Denkmals. Ikonisierung und Erlebnis archäologischer Denkmäler im Stadtbild (Archäologisches Gedächtnis der Städte – Schriftenreihe des Arbeitskreises Bodendenkmäler der Fritz Thyssen Stiftung Band 5), Worms 2017
  • Bauskulptur. In: Grewe, Holger (Hrsg.): Auf den Spuren Karls des Grossen in Ingelheim. Entdeckungen – Deutungen – Wandlungen. Petersberg 2014, S. 44 – 49.
  • eGuide – ein mobiles Informationssystem mit GPS-Navigation zur Präsentation von Denkmälern. Bericht über die Systementwicklung am Beispiel Kaiserpfalz Ingelheim. In: Vom Betrachter zum Gestalter. Neue Medien in Museen – Strategien, Beispiele und Perspektiven für die Bildung. Hrsg. v. Michael Mangold u.a. Baden-Baden, 2007.
  • Die Sakraltopographie der Königspfalz Ingelheim. Neue Erkenntnisse und aktuelle Forschungen der archäologischen Ausgrabungen. In: Heimatjahrbuch des Landkreises Mainz-Bingen, 50, 2006

Kontakt zu Dr. Britta Schulze-Böhm:

Telefon: 06132 / 782-392 oder per
E-Mail: britta.schulze-boehm _@_ingelheim.de

Britta Schulze-Böhm ist in der Zeit vom 14.9.2020 – 20.8.2021 nicht am Arbeitsplatz. Bei Anfragen in ihrem Aufgabenbereich wenden Sie sich bitte an Ramona Kaiser M.A.







Ramona Kaiser, Archäologin und Germanistin Ramona Kaiser, Archäologin und Germanistin | © 

Ramona Kaiser, Archäologin und Germanistin

Arbeitsschwerpunkte:


Bisher realisierte Projekte:

  • 2020: Erstellung und Durchführung eines neuen Präsentationskonzeptes für die Burg Trifels im Rahmen eines Kooperationsvertrages mit der GDKE, Direktion Burgen, Schlösser, Altertümer. Hier Steuerung, Konzepterstellung, Kommunikation mit Dienstleistern, Erstellen und Überwachen von Inhalten
  • 2019: Personalmanagement, Überwachung Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie inhaltliche Mitarbeit im Rahmen der Ausstellung „Der charismatische Ort“ im Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus in Nieder-Ingelheim
  • 2018: Mitarbeit an Sharing Heritage – Europäisches Kulturerbejahr. Hier Mitarbeit an Marketing, Ausstellungskatalog, Inhalten, Veranstaltungen
  • 2017: Schaffung eines weiteren Kaiserpfalzmodells. Hier Steuerung, Inhalte und Kommunikation

Außerdem:

  • Konzeptionelle, inhaltliche und redaktionelle Mitarbeit an verschiedenen Publikationen und besucherorientierten Medien (z.B. Web-Apps) durch die Archäologische Zone Kaiserpfalz und anderen Denkmälern
  • Vorträge im Rahmen der Kooperation mit dem Forschungsbereich Vulkanologie, Archäologie und Technikgeschichte (VAT) des RGZM (Römisch-Germanisches Zentralmuseum)
  • Mithilfe an der Organisation von Tagungen des Arbeitskreises Pfalzenforschung in Ingelheim und Aachen

Kontakt zu Ramona Kaiser:

Telefon: 06132 / 782-393 oder per
E-Mail: ramona.kaiser _@_ingelheim.de





Dr. Barbara Gaertner, Kunsthistorikerin, Archäologin und Volkskundlerin Dr. Barbara Gaertner, Kunsthistorikerin, Archäologin und Volkskundlerin | © 

Dr. Barbara Gaertner, Kunsthistorikerin, Archäologin und Volkskundlerin

Arbeitsschwerpunkte:


Bisher realisierte Projekte:

  • In Vorbereitung: redaktionelle Bearbeitung aktueller wissenschaftlicher Publikationen
  • Literaturrecherchen zur Sachkultur, Baugeschichte, Denkmalpflege
  • Redaktionelle und kuratorische Mitarbeit an der Ausstellung „200 Jahre Rheinhessen“, 2016, Landesmuseum Mainz

Kontakt zu Dr. Barbara Gaertner:

Telefon: 06132 / 719 69 79 oder per
E-Mail: barbara.gaertner _@_ingelheim.de






Piotr Noszczynski, Archäologe Piotr Noszczynski, Archäologe | © 

Piotr Noszczynski M.A., M.Sc., Archäologe und
GIS-Spezialist

Arbeitsschwerpunkte:

Laufende Projekte:


Kontakt zu Piotr Noszczynski

Telefon: 06132 / 782-395 oder 0152 / 089 234 69 oder per E-Mail: piotr.noszczynski _@_ingelheim.de



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